Unsere Gewässer

Auf dieser Seite stellt der Klettgauer Angelsportverein e. V. seine Gewässer vor.

 

Die Rheinstrecke vom Kraftwerk Eglisau bis nach Waldshut und die wunderschönen Bäche sind der ganze Stolz des Klettgauer Angelsportvereins.

Die Wutach ist das Paradies für Fliegenfischer, eines der schönsten Gewässer im Süddeutschen Raum.

 

Erfahren Sie unten mehr über die einzelnen Gewässer inkl. einigen Bildern dazu.

 

Die Pegelstände unserer Gewässer

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Der Rhein

Der Rhein entsteht in den Schweizer Alpen aus den beiden Quellflüssen Vorderrhein und Hinter- Rhein. Man unterteilt den Rhein in folgende Abschnitte:
Den Alpenrhein:
von den Quellen bis Bregenz, Bodensee bis Konstanz
Den Hochrhein:
von Konstanz bis Basel
Den Oberrhein:
von Basel bis Mainz mit dem Rheingau (Mainz-Bingen)
Den Mittelrhein:
von Bingen bis Köln (Gebirgsstrecke von Bingen bis D- Koblenz)
Den Niederrhein:
 von Köln bis zur deutsch- niederländischen Grenze (Lobith)
Der Niederländische Rhein:
von der deutsch- niederländischen Grenze bis zur Nordsee /Ketelmeer.

Von diesen 1320 km, die ein Einzugsgebiet von ca. 220'000km Quadratkilometer haben und Trinkwasser für ca. 20 Millionen Menschen liefern, dürfen wir vom KASV gerade  mal 22 km, (abzüglich ca. 2,9 km Schweizerlos) befischen.
Wir müssen diesen 22 km aber trotz der "Kleinheit" Sorge tragen!

Unsere Rheinstrecke ist in Lose eingeteilt; Los 6, 6a, & 7 befinden sich in der Staustufe, 
Los 8 , 9 & 10 gehören zu den wenigen frei fliessenden Strecken des Rheins.
Die amtliche Rhein- Kilometrierung beginnt an der Rheinbrücke in Konstanz mit Kilometer 0,0

Die vollen Kilometer werden auf einer weissen Tafel mit arabischen Ziffern, und die halben Kilometer auf einer weissen Tafel mit einem schwarzen Kreuz markiert.
Ergo; das Kraftwerk Eglisau liegt bei km 78,8.

Die Steina

 

Die Steina beginnt ihre 35½ km lange Reise unterhalb des Faulenfürster Eck, am Winterberg, auf einer Höhe von ca. 1035 MüM.

Sie fliesst entlang dem Steinatalweg und wenig später kommen das "Winkelbächle" und das "Hummelbächle" dazu. An Sommerau vorbei, mäandert sie an der Walkenmühle in der Nähe von Bonndorf, bei der Steinsäge durch, wo auch das "Sparenbächle" dazu kommt. Weiter am Sägeweg und Wolfshaldeweg entlang bis auch der "Erlenbach" hinein fliesst.
Diverse kleinere und grössere Bäche kommen weiter unten dazu; wie das "Tunznaubächle", der "Edelbach", der "Andelbach", der "Haldenbach", an der Jllmühle vorbei, durch die schöne Steinahalde, an Ober - Unter - und Endermettingen vorbei, bis sie durch Detzeln rauscht.

An der Gemarkungsgrenze Detzeln / Tiengenbeginnt dann "unser" Fischereiteil. Die letzten ca. 1,7 km, bis in die Wutach, dürfen, mit der entsprechenden Karte, mit Wurm, Löffel oder Fliege befischt werden. Ein einmalig schönes Gewässer, bei dem allerdings in Regenarmen Sommern, mit Austrocknung zu rechnen ist.

Die Schlücht

 

Die "Schlücht" beginnt ihre 28½km lange Reise einige hundert Meter nördlich des Naturschutzgebietes "Schlüchtsee", (nahe Grafenhausen) den sie auf ca. 910 MüM. zunächst durchfliesst. Kurz nach Grafenhausen kommt von links der "Riegelbach" dazu, bevor die Schlücht eine 90° Rechtskurve macht. Sie fliesst dann an der "Schlüchtmühle" vorbei, zur "Tannenmühle" mit der hauseigenen grossen Fischzuchtanstalt, dem Schlüchttalweg entlang, bis das "Hirschbrunnenbächle" von rechts und der "Rötelbach" von links dazu kommen. Weitere Punkte sind die Igelschlatter Säge und das Städtle Birkendorf. Der "Schwärzwiesenbach", der "Finsterbach" und mitten in Ühlingen der "Schelgenbach" sind weitere Gewässer, welche in die Schlücht fliessen.

Aus dem "Mettma" Stausee kommt sie und gemeinsam mit dem "Sägenbächle", bilden sie die "Mettma", welche zusammen mit der "Schlücht" den Schlüchtdurchbruch geschaffen haben. Wild und schön!

Die "Schwarza", eigentlich aus dem "Schluchsee" kommend, wird durch den "Schwarza Stausee" sowie durch das Staubecken Witznau gezähmt und fliesst beim Dörfchen Witznau in die Schlücht.

Die "Schlücht" mäandert mehr oder weniger über die ganze Strecke frei! Bis sie dann, ab Gutenburg immer mehr in ein Betonkleid gezwängt, unterhalb der Kläranlage "Schlüchtwiesen" in die Wutach mündet.

Im Sommer / Herbst ist die Schlücht im untersten Teil praktisch ganz zugewachsen

Unser Fischereilos beginnt unterhalb Gurtweil bei den Badenwerken und endet nach ca. 1,7 Km an der Mündung in die Wutach. Angeln mit Zapfen, Blinker und Fliege, auf Bach- und Regenbogenforelle aber auch Aal und gelegentlich Alet (Döbel) sind möglich.

Bemerkenswert: Die Forellen haben eine ganz dunkle Farbe.

Warum keine Äschen in die Schlücht aufsteigen ist ein Rätsel.

Die Wutach


Die ca. 112 km lange Wutach beginnt ihren Weg ganz zaghaft beim Feldsee (östlich unterhalb des Feldberg auf 1111 M.ü.M), den sie alsSeebach verlässt. Sie durchfliesst nach ca. 12 Km den Titisee und wird dann Gutach genannt, bis sie sich mit der Haslach (die südlich vom Titisee, nahe Lenzkirch entspringt) und dem romantischen Rötenbach, der von Norden kommt, zur Wutach vereinigt. Schon bald schäumt sie durch einen tiefen Graben, eine Schlucht, einen Canyon, steht (schon seit 1928) unter strengem Naturschutz und ist bei allen Naturfreunden berühmt. Denn in dieser Wutachschlucht halten sich vielerlei Pflanzen und Tierarten, die andernorts längst ausgestorben sind: Moose und Farne, Kräuter und Blumen. Es sind insgesamt 1200 seltene Arten - auch 30 verschiedene Orchideen. Über 100 Vogelarten leben hier, darunter Turmfalken, Rote Milane und Eisvögel.
500 Schmetterlingsarten  und mehr als 1000 Käferarten sind auch da.

Ein Ausflug in die Wutachschlucht lohnt sich auf jeden Fall; ein Naturwunder!

Unsere wunderschöne "Fliegenfischer" Strecke an der Wutach ist ca. 4,6 km lang, vom Lauffenmühlewehr bis zur Mündung in den Rhein. Leider ist die Wutach fast über die ganze Länge kanalisiert, es sind aber Renaturierungsmassnahmen im Gange.

Kennen Sie die Bierhalle nur von der Kartenausgabe? Ein Besuch lohnt sich, das Essen ist sehr gut und günstig.

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